Offenbarungseid für Residente und Vermögensverlust beim spanischen Finanzamt

Tipp Nr. 1: Wer in Spanien Resident ist, sollte sofort seinen Lebensmittelpunkt in ein anderes Land verlegen. Welches das geeignetste Land ist, kann ich Ihnen nach genauer Prüfung Ihres Falles sagen.

Tipp Nr. 2: Wer in Spanien Resident ist, sollte sofort sein gesamtes Vermögen in Sicherheit bringen und sich selbst mittellos stellen! Wie das am schnellsten geht, kann ich Ihnen nach genauer Prüfung Ihres Falles sagen.

Warum ist das so dringend notwendig?
Im Falle eines andalusischen Rentners, der laut Mallorca Zeitung das erste in Spanien bekanntgewordene Opfer der Steuer­behörden wurde, hat der Fiskus eine Strafe angeordnet, die einer Enteignung gleichkommt. : Berechnet wurde eine Einkommensteuernachzahlung in Höhe von 185.000 Euro plus 150 Prozent Strafe plus Verzugszinsen. Die verlangte Summe liegt damit rund 100.000 Euro über dem eigentlichen Vermögen des Rentners. Das Raubrittertum des spanischen Finanzamts nimmt auch auf die vierjährige Verjährungsfrist keine Rücksicht mehr. Das Geld des Rentners stammt aus einem Unternehmensverkauf vor etwa 20 Jahren. Er hatte es in der Schweiz angelegt.

Jeder Residente mit Auslandsvermögen ist betroffen. Statt sich auf die EU-Gesetzgebung oder darauf zu verlassen, nicht entdeckt zu werden, ist es besser sofort zu handeln. Sicher ist nur eines: In Kürze gehört Residenten in Spanien mit Auslandsvermögen nichts mehr. Die einzige Frage, die Sie offen gestalten können ist: Wem gehört dann Ihr Vermögen? Dem spanischen Staat oder einer Firma, die es rechtzeitig erworben hat? Nur darauf haben Sie noch einen Einfluss. Noch, aber vielleicht nicht mehr lange!

Tipp Nr. 3: Was rät Ihnen ein Steuerberater?

Steuerberater 1 empfiehlt:
Lassen Sie sich von mir beraten. Wir können auf die EU-Kommission hoffen, dass sie gegen Spanien ein Verfahren einleitet. Dann fällen Steuernachzahlung und Strafen niedriger aus.

Steuerberater 2 empfiehlt:
Lassen Sie sich von mir beraten. Wenn das nicht offengelegte Auslandsvermögen nachweisbar bereits deklariert bzw. besteuert wurde oder wenn sie zum Zeitpunkt des Vermögenserwerbs in Spanien nicht Resident waren, dann kann Ihnen nichts passieren.

Steuerberater 3 empfiehlt:
Lassen Sie sich von mir beraten. Wenn Sie Ihren Offenbarungseid beim Finanzamt nachträglich, also nicht fristgerecht einreichen, dann sinken die Geldbußen bei falschen oder unvollständigen Angaben gegenüber demjenigen, der fristgemäß einreichte.

Fakt ist …
… dass Sie sich bei einer Abgabe des Offenbarungseides dem spanischen Finanzamt voll und ganz ausliefern, da vermutlich Ihr gesamtes Vermögen zunächst konfisziert wird. Bis Sie einen Teil davon wieder frei bekommen, können Jahre vergehen. Das ist steuerlicher Selbstmord. Wenn Sie glauben, dafür gearbeitet zu haben, dann tun Sie einfach ein gutes Werk und schenken Spanien Ihr Vermögen.

Wenn Sie noch jung sind, dann können Sie natürlich auch auf die Strategie setzen, Ihr gesamtes Vermögen offenzulegen und die Einkommensteuer nachzuzahlen. Das Finanzamt wertet Vermögenswerte im Ausland, die nicht im Offenbarungseid angegeben wurden, als „nicht gerechtfertigten Vermögenszuwachs“ und berechnet die Einkommensteuer nachträglich. Eine mögliche Geldstrafe von 150 Prozent wird so umgangen und man kann die Rückzahlung des nachgezahlten Betrages beantragen … wenn Brüssel sich auf die Seite des Steuerzahlers schlagen sollte. Verhält man sich jedoch, wie bei den illegalen Pleite-Banken-Finanzierungen, dann werden Sie als Vermögender auch in diesen sauren Apfel beißen müssen. In diesem Falle bleibt dann noch eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof, für die Sie dann weitere 10 Jahre veranschlagen können.

Nachdem die Mallorca Zeitung bereits am 8. März 2013 vom Ansinnen der spanischen Finanzbehörden berichteten, aus einem Residenten einen gläsernen Bürger zu machen, haben mittlerweile einige meiner Kunden meine obigen Ratschläge befolgt. Mit Erfolg. Und diesen Erfolg können Sie auch haben.

Wenn Sie mit mir telefonieren möchten, dann suchen Sie sich bitte einen kostenlosen Gesprächstermin in meinem Kalender aus.